Auf LinkedIn berichtet Tom Braegelmann am 24.02.2026 von seinen Erfahrungen mit Beck-NOXTUA und gibt nicht nur ein Urteil ab, sondern beschreibt einen konkreten Ablauf. Genau daraus lässt sich für Kanzleien ableiten: Der Nutzen liegt nicht nur in der Recherche selbst, sondern im Zusammenspiel von Recherche und Arbeit am Schriftsatz.
Der geschilderte Ablauf: Ein bereits selbst geschriebener juristischer Text wird in das Kontextfenster gegeben, dazu wird aktuelle Rechtsprechung und Literatur abgefragt. Damit wird nicht nur mit einzelnen Stichwörtern gesucht, sondern mit dem eigenen Entwurf als Ausgangspunkt. Das ist ein anderer Ansatz als die klassische Datenbanksuche und ist gerade bei längeren oder komplexeren Texten hilfreich.
Der eigentliche Mehrwert: Fundstellen, mit denen man sofort weiterarbeiten kann
Ein Punkt, der im Alltag viel ausmacht: Es geht nicht nur darum, die passende Quelle zu finden, sondern direkt an die relevante Stelle im Dokument zu springen – also zur passenden Randnummer oder zum entscheidenden Absatz. Wer regelmäßig mit Entscheidungen, Kommentaren und Aufsätzen arbeitet, weiß, wie viel Zeit genau dort verloren geht. Der Nutzen entsteht damit nicht nur durch „Treffer“, sondern durch Treffer, die schneller nutzbar sind. Das verkürzt den Weg von der Recherche zur eigenen Begründung.
Vom Suchen zum Einbauen in den Entwurf
Der eigentliche Schritt nach vorn liegt aber in dem, was danach kommt: Nach Sichtung und Freigabe der Fundstellen kann das Tool beim Einbau in den Text unterstützen – mit Fundstellenangaben, Zitaten und Ergänzungen der Argumentation. Damit wird aus einem reinen Recherchewerkzeug ein Helfer für die Weiterarbeit am Entwurf.
Für Kanzleien ist das ein wichtiger Punkt, weil genau zwischen Recherche und Textarbeit oft viel Zeit verloren geht: Quellen öffnen, Stellen prüfen, Zitate übernehmen, Nachweise einarbeiten, Formulierungen anpassen. Wenn dieser Übergang schneller wird, ist der Nutzen im Alltag sofort spürbar.
Was sich aus Toms Test für Kanzleien ableiten lässt
Aus dem Post lässt sich vor allem ein anderer Arbeitsablauf ableiten: Nicht nur mit einzelnen Begriffen suchen, sondern den eigenen Entwurf als Ausgangspunkt nutzen. Das kann die Vorarbeit deutlich beschleunigen, vor allem wenn es um längere Texte und viele Fundstellen geht.
Genauso klar bleibt aber die Grenze: Fundstellen müssen weiter geprüft werden, Blindzitate bleiben tabu, und die rechtliche Einordnung und Kontrolle bleiben beim Anwalt. Der Nutzen liegt also nicht darin, Verantwortung abzugeben, sondern darin, schneller zu belastbaren Quellen und einem besser vorbereiteten Entwurf zu kommen.
Was die Kommentare andere Nutzer zusätzlich zeigen
Die Diskussion unter dem Post ergänzt dieses Bild. Dort wird der praktische Nutzen mehrfach bestätigt, vor allem bei Recherche und Nachweisen. Gleichzeitig werden Punkte sichtbar, die für den Alltag wichtig sind: Zugang und Freischaltung, Fragen zum Ablauf (zum Beispiel Chat-Historie) und erste Vergleiche mit anderen Tools wie Libra.
Darin steckt auch ein interessantes Signal für den Markt: Bei Beck wirkt es derzeit fast wie ein Luxusproblem. Das Interesse ist groß, aber offenbar können noch nicht alle Interessenten sofort aufgenommen werden. Aus Nutzersicht ist das natürlich frustrierend. Aus Marktsicht zeigt es aber auch, wie hoch die Aufmerksamkeit für solche Werkzeuge inzwischen ist. Für die breite Nutzung wird entscheidend sein, wie schnell guter Zugang und ein alltagstauglicher Ablauf zusammenkommen.
Fazit
Aus dem geschilderten Praxiseinsatz lässt sich vor allem eines mitnehmen: Der mögliche Gewinn liegt nicht nur in besseren Suchtreffern, sondern in einem schnelleren Übergang von der Recherche zur Schriftsatzarbeit. Genau das kann im Kanzleialltag Zeit sparen. Entscheidend bleibt, dass der Einsatz in einen klaren Prüfprozess eingebunden ist – dann kann aus einem KI-Tool ein echter Arbeitshelfer werden.
Hier geht’s zum kostenkosen Test von Beck-Noxtua - zur Zeit noch mit Warteliste.
https://www.beck-noxtua.de/kostenloser-test/
Autor: Markus Weins.
Dieser Beitrag basiert auf einem öffentlichen LinkedIn-Post von Tom Braegelmann und der dortigen Diskussion. Der Text wurde redaktionell erstellt; zur Strukturierung und Verdichtung wurde KI-Unterstützung genutzt.
Foto: Screenshot LinkedIn






